Die Geschichte der silbernen Wichteltür

Der kleine Wichtel Trilo wohnte in einem gemütlichen Häuschen am Fuß eines Baumes. Dieser Baum stand direkt am Weg zu einer von den Kindern im Winter viel genutzten Rodelbahn. Am liebsten saß Trilo auf einer Bank im Gebüsch verborgen und beobachtete die Kinder die mit ihren Schlitten den verschneiten Hügel hinuntersausten.
Eines Morgens entdeckte Trilo einen herrenlosen Schlitten am Rand der Bahn. „Den bringe ich schnell nach unten!“, dachte er. Vorsichtig setzte er sich darauf. Doch kaum hatte er sich hingesetzt, rutschte der Schlitten los!
„Huiiiii!“, rief Trilo.
Immer schneller sauste er den Hang hinunter. Der Wind pfiff ihm um die Ohren, seine Zipfelmütze flatterte wild und sein Schal wehte wie eine Fahne hinter ihm her.
Plötzlich sprang ein Hase auf die Bahn.
„Achtung!“, rief Trilo.
Zum Glück konnte der Hase rechtzeitig zur Seite hüpfen. Doch nun raste Trilo direkt auf einen Schneehügel zu.
Der Schlitten hob ab.
Für einen kurzen Moment flog der kleine Wichtel durch die Luft!
„Ich kann fliegen!“, jubelte er.
Plumps!
Weich landete er in einem riesigen Schneehaufen am Ende der Bahn. Nur seine rote Mütze schaute noch heraus.
Die Waldtiere kamen neugierig herbei. Das Eichhörnchen lachte: „Du siehst aus wie ein Schneeball mit Beinen!“
Trilo schüttelte den Schnee aus seinem Bart und musste selbst lachen.
Seit diesem Tag erzählte er jedem, der es hören wollte, von seinem großen Abenteuer auf der Rodelbahn.
Und insgeheim hoffte er, dass wieder einmal ein herrenloser Schlitten auf ihn warten würde.
Geschichte mit KI bearbeitet.
Text und Foto : Alexandra Kröger