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Tief im Wald, dort wo das Sonnenlicht nur in kleinen goldenen Flecken durch die Blätter fiel,
lebte ein kleines Wichtelmädchen namens Sarini. Sie war kaum größer als eine Tannenzapfenspitze,
hatte wirres, moosgrünes Haar und funkelnde Augen, die immer ein neues Abenteuer suchten.
Während die anderen Wichtel lieber Beeren sammelten oder Pilzhäuser bauten, liebte Sarini nur eines:
Bäume. Große, alte Bäume mit knorrigen Ästen und geheimen Winkeln.

Jeden Morgen kletterte sie los, barfuß und flink wie ein Eichhörnchen, immer höher hinauf. „Du fällst noch!“, riefen die anderen Wichtel oft besorgt. Doch Sarini lachte nur. „Die Bäume halten mich fest“, sagte sie und klopfte gegen die Rinde, als würde sie einen alten Freund begrüßen.

Eines Tages entdeckte sie einen besonders hohen Baum, den selbst die mutigsten Tiere mieden. Seine Spitze verschwand fast in den Wolken. Sarini zögerte keine Sekunde. Ast für Ast arbeitete sie sich nach oben. Der Wind wurde stärker, die Luft kühler – aber Sarini fühlte sich lebendig wie nie zuvor. Als sie schließlich die Spitze erreichte, stockte ihr der Atem. Vor ihr lag der ganze Wald, weit und grün, wie ein wogendes Meer. Und darüber spannte sich ein Himmel, so klar, dass man meinte, die Welt wäre unendlich. In diesem Moment verstand Sarini etwas Wichtiges: Sie kletterte nicht nur, weil es ihr Spaß machte. Sie kletterte, um die Welt größer zu sehen, als sie am Boden wirkte. Von da an erzählte sie den anderen Wichteln von dem, was sie gesehen hatte. Manche hörten nur staunend zu. Andere begannen, selbst ein Stück höher zu klettern als sonst.

Und Sarini: Sie hörte nie auf, neue Bäume zu erklimmen – denn sie wusste: Hinter jedem Ast könnte sich ein neues Wunder verstecken.

 

Text mit KI generiert

Foto Alexandra Kröger

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